Aktuelles

 

Jugend war gut vertreten

Bericht aus der Allgemeinen Laber Zeitung vom Montag, 14.10.2019 (Text & Foto: ak) 

Felix ist "Ferienfischerkönig"

Bericht aus der Allgemeinen Laber Zeitung vom Montag, 09.09.2019 (Text & Foto: ak) 

Anglersaison mit Abfischen beendet

Bericht aus der Allgemeinen Laber Zeitung vom Samstag, 13.10.2018 (Text & Foto: sz) 

Guter Fang zum Saisonauftakt

Anfischen am Vereinsweiher war erfolgreich

Mallersdorf-Pfaffenberg. (sz) Der Kreisfischereiverein hat am Sonntag um 14 Uhr mit dem Anfischen am Vereinsweiher die Angelsaison 2018 eröffnet. Der Vorsitzende Thomas Grahammer begrüßte bei sonnigem Kaiserwetter 20 Petrijünger, davon acht Jugendliche, zum gemeinsamen Saisonauftakt. Nach der Begrüßung ging es sofort an den Weiher. Bepackt mit der nötigen Angelausrüstung, Ködern und Geduld hofften die Fischer auf einen guten Fang. Die Fische waren offenbar in Beißlaune, denn es wurde sehr gut gefangen. So wurden einige schöne Karpfen, Brachsen, Rotaugen, Schleien und Giebel an Land geholt. Der größte davon, ein Karpfen mit über zehn Pfund, ist Helmut Zellner an den Haken gegangen. Auch die Jungfischer waren eifrig bei der Sache; fast ein jeder konnte einen Fisch mit nach Hause nehmen. Gegen 18 Uhr ging das Anfischen zu Ende und man verbrachte wieder einen sonnigen und geselligen Nachmittag am Weiher.

Foto: Thomas Grahammer (links) mit seinen Petrijüngern und Jungfischer.

(Text & Foto: sz) 

Simon heißt der "Fischerkönig"

Aufregender Tag beim Fischereiverein

 

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Gefachsimpelt wurde schon wie bei den Großen, wie man den Köder anbringt und welcher der beste ist, sie wussten schon einiges und  waren mit Feuereifer bei der Sache.

Der Kreisfischereiverein hatte im Rahmen des Ferienprogramms von CSU und JU  eingeladen zu einem Tag am Wasser. 18  Jungen und Mädchen waren gekommen, sie genossen dieses Angebot und hatten ihre Freude.

Der Ferientag am Weiher beim Vereinsheim wurde am Samstag zu einem aufregenden Erlebnis. Für einen echten Fischer ist auch schlechtes Wetter kein Hindernis, ist er doch von Haus aus verbunden mit dem feuchten Element und ein bisschen Regen macht da gar nichts aus. Zelte und große Schirme waren sicherheitshalber zwar aufgestellt, doch am Nachmittag hörte der Regen auf und so reichten Regenjacke und Gummistiefel völlig aus.

Vorsitzender Thomas Grahammer hieß die Nachwuchsfischer willkommen und legte ihnen nahe, den erfahrenen Fischern genau auf die Finger zu schauen, denn da könne man allerhand Wissenswertes und manche Tricks erfahren. Gut betreut waren die Kinder von den Vereinsmitgliedern, es wurden jeweils zwei von einem Fischer betreut, der dann mit viel Geduld auf die nötigen Handgriffe hinwies und unterstützte, wenn die Angel wieder mal im Strauch  gelandet war, die Schnur sich verwickelte oder der Köder nicht halten wollte.

Es gab auch aufregende Erfolgserlebnisse, schon das kleinste „Zupferl“ an der Angel wurde aufmerksam registriert mit der Hoffnung auf einen großen Fisch. Die Fänge, wenn sie auch noch so klein waren, wurden dann auch genau betrachtet und besprochen. Am Ende gab es eine Preisverleihung und es wurde der „Ferien-Fischerkönig“ ermittelt, diesen Titel erhielt heuer Simon Schmaus, Vizekönig wurde Felix Sollinger, beide schon sehr vertraut mit der Fischerei und wohl deshalb den Anfängern schon ein Stück voraus. 

Viel frische Luft macht hungrig, die Mitglieder des Fischereivereins waren darauf vorbereitet und versorgten die Nachwuchs-Petri-Jünger mit frisch gegrillten Würstln.  Langsam neigte sich dieser schöne Tag zu Ende, den kleinen Fischern hatte es so gut gefallen, daß sie gerne wiederkommen wollten. Sie hatten entdeckt,  das Fischen fördert die Freude an der Natur, man findet hier gute Freunde und ist gut aufgehoben bei sinnvoller Freizeitbeschäftigung.

(Text & Foto: ak)

Ein schöner Tag ward uns geschenkt

Seniorenheimbewohner zu Gast beim Fischereiverein

Fischkunde aus erster Hand durch die beiden Vorsitzender Thomas Grahammer und Werner Rohrmaier

Mallersdorf-Pfaffenberg. (lo) Die Erinnerungen an das Alte Bad, das seit Anfang der Fünfziger Jahre zum festen Bestandteil des Freizeitangebots in Pfaffenberg gehörte, sind bei der älteren Generation fest verankert. Nicht nur diese galt es am vergangenen Samstag aufzufrischen, als man der Einladung des Kreisfischereivereins Mallersdorf folgte, um ein paar gemütliche Stunden auf dem jetzigen Fischereigelände zu verbringen.

Der Empfang war herzlich, kannte man sich doch schon teileweise aus dem Besuch im Vorjahr. Auch der Hausmusikant des Heimes, Kurt Reißer, war schon vor Ort, um die Senioren musikalisch einzustimmen. Vor der Fischerhütte fand man ein gemütliches Plätzchen, um für das wechselnde Wetter aus bedecktem Himmel, Sonne und Wind gewappnet zu sein. Die von Adolf Grundler jun. vorbereiteten Fischpflanzerl bereitete er selbst vor den Augen der Senioren zu.  Mit Claudia Nitsch und Alex Stigler sorgten sich weitere Vereinsmitglieder um den guten Service bei den Gästen. Die Vorstände Thomas Grahammer und Werner Rohrmaier nahmen sich darüber hinaus Zeit für einen kleinen Exkurs in die Fischkunde, die man im Anschluss bei Kaffee und Kuchen noch weiter vertiefte. Was nicht fehlte, was Zeit für ein willkommenes Gespräch und für den Gesang, zu dem die Seniorenheimmitarbeiter die eigenen Liederbücher des Heimes im Gepäck hatten. „Ein schöner Tag ward‘ uns geschenkt…“ stimmte man zum Abschied treffend ein, „…von Freude ausgefüllt und Sorgen ungetrübt.“

(Text & Foto: lo)

Selber eine Angel in der Hand

Ferienprogramm mit den Fischern

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Ob es denn auch Spaß gemacht habe, diese Frage zum Abschluss des Ferientages bei den Fischern wurde von den Kindern einhellig mit einem lautstarken „Jaaaaa!“ beantwortet. Die beiden Jugendwarte des Kreisfischereivereins, Helmut Schalaster und Stefan Schmaus, organisierten einen unvergesslichen Sommertag in der Natur.

Eine Gruppe von 22 Kindern kam am Samstag zum Vereinsheim des Kreisfischereivereins am alten Bad, um zunächst etwas Theorie zu lernen und dann am nahe gelegenen Vereinsweiher die Angel auszuwerfen. Zur Betreuung der Kinder waren die Vereinsmitglieder ordentlich gefordert. Alle waren damit beschäftigt, die vielen Fragen der Buben und Mädchen zu beantworten und praktische Anleitungen zu geben.

Endlich war es dann soweit und mit Eifer und Unternehmungsgeist wurde der Aufforderung Folge geleistet, sich am Wasser zu verteilen. Die Gruppen suchten sich je ein schönes Plätzchen und packten ihre Angelausrüstung aus. Die erfahrenen Fischer schauten ihnen beim Herrichten der Angel und der Bestücken mit dem Köder genau auf die Finger. Ein ganz besonderes Gefühl war es für die Nachwuchsangler, die Angelrute endlich selber in die Hand zu nehmen und unter Anleitung auszuwerfen. Die Bissfreudigkeit der Fische war zwar nicht so überwältigend, doch schon das kleinste „Zupferl“ wurde mit Aufregung registriert und brachte Spekulationen über die zu erwartende Beute. Auch wenn der Haken leer herausgezogen wurde, tat dies der Freude keinen Abbruch.

Viel frische Luft macht hungrig, deshalb versorgten die Mitglieder des Fischereivereins die kleinen Petri-Jünger mit frisch gegrillten Würstln. Der Höhepunkt war die Preisverleihung, die von Jugendwart Stefan Schmaus vorgenommen wurde. Er lobte den Eifer der jungen Fischer und ermunterte sie, im Verein vorbeizukommen und in die spannenden Angebote für die Jugend hinein zu schnuppern.

Die meisten Fische hatte Lorenz Kolbinger an Land gezogen und erhielt dafür den Titel „Ferienfischerkönig“. Die weiteren Plätze belegten Moritz Ganser, Tim Kerscher, Simon Schwarz, Alex Sagmeister, Lucian Zitzl. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu und die Buben und Mädchen erzählten noch eifrig von ihren „Abenteuern“ beim Fischefangen.

So hält man die Angel: die kleinen Petri-Jünger lernen von den Großen.

Jugendwart Stefan Schmaus gratuliert dem „Ferienfischerkönig“ Lorenz Kolbinger

(Text & Foto: ak)

Vom Köder bis Fischpflanzerl

Senioren zu Besuch beim Kreisfischereiverein

Mallersdorf-Pfaffenberg. (lo) Die Radler auf dem Labertal-Radweg machten große Augen, als am vergangenen Samstag beim Kreisfischereiverein die Musik spielte und es nach Gegrilltem duftete. Der Grund: Die Petrijünger hatten die Senioren aus dem Rotkreuzheim zum Alten Badgelände eingeladen.

Bei der Ankunft der Seniorenheimbewohner und ihrer Betreuer am späten Vormittag waren die Tische unter den schattigen Weidenbäumen aufgestellt und bereits einladend gedeckt. Die Pfaffenbergerin Magdalena Stadler fühlte sich schnell an alte Zeiten erinnert – war ihr Ehemann Albert doch langjähriger Bademeister in dieser Freizeitstätte. Der Freizeitwert ist geblieben, wenn auch in anderer Form, wie Werner Rohrmaier vonseiten der Vorstandschaft feststellte. Zum Mittagstisch wurden Fischpflanzerl gegrillt, Norbert Rieder spielte mit seinem Akkordeon auf und auch die auf dem Gelände angelnden Jungfischer zeigten bei der Mittagpause nicht ohne Stolz ihren Fang. Rohrmaier gewährte anschließend informativ und kurzweilig einen Einblick in die Fischkunde.

Besonders die Krebse hatten es den Senioren angetan, wobei die Schnelligkeit der Scheren häufig unterschätzt wurde. Auch bei Kaffee und Kuchen zeigten sich die männlichen Servicekräfte als perfekte Gastgeber. Erst nach einem Abschiedslikör wurde am späteren Nachmittag der Nachhauseweg angetreten. Was blieb, ist die Erinnerung an einen Tag inmitten der Natur, wie er – auch witterungsbedingt – nicht hätte schöner sein können und der nach Meinung aller auch im nächsten Jahr wieder auf dem Plan stehen sollte. Die vorbeifahrenden Radler müssen nicht so lange warten: Bereits am kommenden Sonntag lädt der Verein zum jährlichen Fischerfest mit Hegefischen.

Werner Rohrmaier präsentiert den Senioren einen Krebs: Die Schnelligkeit der Scheren ist nicht zu unterschätzen.

(Text & Foto: lo)

Fischerfest wieder ein Besuchermagnet

Proklamation von Fischerkönig und Fischerprinz – Öffentliches Hegefischen

Schierling. (rb) Als neuer Fischerkönig des Angelsportvereins Schierling wurde Alexander Häring beim 40. Fischerfest am vergangenen Wochenende proklamiert. Mit ihm wird Alexander Steindl als Fischerprinz den Verein bei öffentlichen Auftritten im kommenden Jahr repräsentieren. Trotz unsicherem Wetters und kurzen Regenschauern am Sonntag, kamen an beiden Tagen sehr viele Besucher zum Fest auf das Vereinsgelände an der Obermühle um pikante Steckerlfische und andere kulinarische Köstlichkeiten zu genießen.

Vorsorglich hatten die Angler heuer ein zweites Zelt auf dem Festgelände errichtet, um eventuellen Regenschauern zu trotzen, letztlich sollte sich dies auch als gute Maßnahme erweisen. Der Samstag blieb trocken, doch hatten die Niederschläge der Vortage die Wiese aufgeweicht und die Frequentierung durch die zahlreichen Besucher führte dazu, dass es in den Zelten und vor allem im Bereich vor dem Grillstand matschig wurde. Hier besserten die Petrijünger am Sonntagmorgen nach, indem sie eine Lage grobe Holz-Hackschnitzel aufbrachten. Am Samstag hatten sich bereits kurz nach Beginn das Festzelt und der Biergarten gefüllt. ASV Vorsitzender Manfred Schweiger zeigte sich bei seiner Begrüßung überaus erfreut über den tollen Besuch, er dankte den zahlreichen Stammgästen für ihre Treue zum Fischerfest.

Tradition hat am ersten Festtag die Königsproklamation, dabei dankte der Vorsitzende dem scheidenden König Bernhard Steindl sowie den Prinzen Andreas Horra für die Wahrnehmung der repräsentativen Aufgaben im abgelaufenen Jahr und bat um die Rückgabe der Königsketten an den Verein. Aus den Händen des zweiten Vorsitzenden Ernst Güntner bekamen dann Alexander Häring und Alexander Steindl, unter Beifall der Besucher, die Königs- und Prinzenkette umgehängt. Die Wanderpokale für das meiste Fangewicht gingen heuer kurioserweise an Vater und Sohn, bei den Erwachsenen gewann Bernhard Steindl und bei der Jugend Alexander Steindl. Auch am Sonntag fanden viele Besucher den Weg zur oberen Au, um bei den Fischern zum Frühschoppen, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit gemütliche Stunden zu verbringen. Der große Zuspruch seitens der Besucher zeugte wieder eindrucksvoll vom hohen Stellenwert des Fischerfestes im Schierlinger Veranstaltungsleben. Vielleicht wurde der gute Besuch auch dadurch unterstützt, dass ein Regensburger Radiosender in seinen ausgestrahlten Veranstaltungshinweisen die „Klofrau, die eigentlich ein Mann ist“ als kleine Attraktion des Fischerfestes herausstellte.

Rund 35 Mitglieder waren im Wechsel ständig im Einsatz, um den Besuchern einen unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen. Aber auch für die kleinen Gäste lohnte sich der Besuch, nicht nur dass ihnen das Gelände viel Platz für unbeschwertes Toben lies, sie konnten ihr Geschick mit der Angelrute am „Fischerlstand“ unter Beweis stellen und ihr Glück beim Losen testen, wobei jeweils schöne Sachpreise gewonnen werden konnten. Viel Beachtung fand auch wieder das große Aquarium, das die Angler mit den Fischarten der Laber bestückt hatten.

Im Rahmen des Fischerfestes fand am Sonntagvormittag auch wieder ein öffentliches Hegefischen statt. Mit 43 Teilnehmern aus dem weiteren Umkreis zeigte sich Vorsitzender Manfred Schweiger bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag zufrieden. Mit Siegfried Sollinger holte sich zum wiederholten Male ein Petrijünger des Kreisfischereivereins Mallersdorf bei diesem Hegefischen den Sieg, er zog Fische mit einem Gesamtgewicht von 8 790 Gramm aus der Laber. Auf den weiteren Plätzen folgten Daniel Rohrmaier, ebenfalls aus Mallersdorf mit 5560 Gramm, Martin Jarosch aus Vilsbiburg mit 5150 Gramm und Ludwig Lehner aus Vilsbiburg mit 4900 Gramm. Insgesamt wurden 20 Petrijünger fängig, den Pokal für die Meistbeteiligung holte sich der Kreisfischereiverein Mallersdorf mit 17 Teilnehmern.

Die beim öffentlichen Hegefischen fängig gewordenen Petrijünger mit den ASV Vorsitzenden Manfred Schweiger (links) und Ernst Güntner (rechts).

(Text & Foto: rb)

Fische nicht in Beißlaune

Traditionelles Abfischen beim KFV Mallersdorf

Am Sonntag wurde die Saison abgeschlossen, dazu trafen sich die Mitglieder des Kreisfischereivereins Mallersdorf zu ihrer letzten Aktion des Angeljahres. Das trübe Herbstwetter war für die Petrijünger kein Grund zur Traurigkeit, der Vorsitzende Thomas Grahammer konnte zum Abfischen zahlreiche gut gelaunte Petrijünger registrieren, unter ihnen auch einige Jungfischer, die sich voller Tatendrang beim Vereinsheim am Alten Bad eingefunden hatten.

Bei der Gelegenheit wurden noch mal die guten Ergebnisse der Mallersdorfer Teilnehmer am Niederbayerischen Königsfischen vorgestellt. Gratulation gab es für Vorsitzenden Thomas Grahammer: Er konnte selbst mit einer herausragenden Platzierung unter den besten zehn aufwarten. Dann suchten sich alle Teilnehmer ihren Platz zum Angeln am Vereinsweiher. Die erhoffte Beißlaune ließ jedoch zu wünschen übrig. Dennoch war gute Unterhaltung angesagt und der Nachmittag zeigte sich als gelungener Abschluss des Vereinsjahres. Als Höhepunkt des Tages war für die Nachwuchsfischer von den Jugendwarten Stefan Schmaus und Helmut Schalaster eine Preisverleihung für die eifrigsten Teilnehmer an den Vereinsveranstaltungen vorbereitet worden. Simon Meier war der einsatzfreudigste Fischer und gewann den Hauptpreis: Er durfte eine einsatzbereite Angelausrüstung mit nach Hause nehmen. Sowohl die „Alten Hasen“ wie auch der Nachwuchs freuen sich schon jetzt auf die Frühlingssonne und den Neubeginn der Angelsaison.

Zusammen mit Vorsitzendem Thomas Grahammer (links) hat der KFV Mallersdorf die Saison mit dem Abfischen beendet

(Text und Foto: ak)

Andreas ist Ferienfischerkönig

Kinder verbrachten aufregenden Tag mit den Fischern

Gespannt warten, bis der Korken hüpft oder die Gerte sich biegt. Dabei zu sein, wie ein Fisch an Land gezogen wird. Bratwürstl essen und miteinander viel Spaß haben – so einen erlebnisreichen Tag am Wasser durften 23 Buben und Mädchen am Samstag verbringen. Den spannenden Ferientag bescherte der Kreisfischereiverein Mallersdorf den Kindern, die sich im Rahmen des Ferienprogramms der JU/CSU beim Vereinsheim am alten Bad eingefunden hatten.

Organisiert hatte diese Aktion Jugendwart Stefan Schmaus, unterstützt wurde er tatkräftig von seinen Vereinskollegen. Vorsitzender Thomas Grahammer zeigte sich erfreut über das Engagement der vielen Helfer, die den Nachwuchsfischern einen unvergesslichen Ferientag boten.

Zunächst gab es eine kleine „Unterrichtsstunde“, und obwohl ja Ferien sind, wurde trotzdem genau aufgepasst. Anschaulich wurde erklärt, wie die heimischen Fische aussehen, wie die Angel zusammengebaut wird und mit welchem Köder man am besten auf die Pirsch am Wasser geht. Dann waren die kleinen Petri-Jünger aber nicht mehr zu bändigen, sie wollten das Gehörte in die Tat umsetzen und endlich die Angel auswerfen.

Instruktionen für Kinder

Mit jeweils zwei oder drei Kindern machten sich die Betreuer auf den Weg zum nahen Vereinsweiher oder an das Becken. Hier gab es nochmals Instruktionen, wie man auswirft, ohne den Haken im Gebüsch oder in der Aufregung gar beim Nachbarn im Ohr zu landen. Aufregend war es für die Kinder, nun selber mit der Angel in der Hand am Wasser zu stehen. Die Fische zeigten an diesem heißen Sommertag zeitweise nicht ganz so viel Interesse an den Ködern, das Erlebnis war für die Kinder trotzdem faszinierend, wenn ein „Zupferl“ registriert wurde oder gar ein Fischlein angebissen hatte. Willkommen war zur Abkühlung ein Steckerleis, auch Getränke hatte der Fischerverein reichlich bereitgestellt, und die kleinen Gäste ließen sich ein kühles Spezi oder Kracherl schmecken. Inzwischen war der Grill angeheizt, und der Duft von Bratwürstln lockte alle zum Vereinsheim zur gemeinsamen Brotzeit. Hier wurden noch eifrig die Abenteuer am Wasser besprochen und die gefangenen Fische im großen Becken begutachtet. Mit Spannung warteten die Kinder dann auf die Siegerehrung, die mit Preisen, gestiftet von örtlichen Geschäften, verbunden war. Einen glücklichen Tag hatte Andreas Obermeier erwischt: Er freute sich riesig darüber, absoluter Ferienfischerkönig 2015 zu sein. Die Betreuer bescheinigten den jungen Fischern Ruhe und Geduld und teilweise großes Interesse am Geschehen am Wasser.

(Text: ak)

Auf Pirsch am Wasser

Viertklässler hatten Unterricht am Haselbach

Am Montagvormittag haben die Viertklässler der Grundschule Sankt Martin eine etwas andere Unterrichtsstunde erlebt: Zusammen mit Mitgliedern des Kreisfischereivereins Mallersdorf erkundeten sie, welche Fische und sonstigen Lebewesen sich im Haselbach tummeln.

In Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Zellmeier und Frau Schott marschierten die Kinder in Richtung altes Bad in Pfaffenberg, wo der Kreisfischereiverein sein Vereinsheim hat. Hier wurden sie schon erwartet vom Vorsitzenden Thomas Grahammer, der sich mit Gewässerwart Werner Rohrmaier und Jugendwart Stefan Schmaus Zeit genommen hatte für die Schulkinder. Schnell hatte sich die quirlige Schar ihrer Schuhe entledigt und stieg, teilweise mit Badebekleidung, in den nahe gelegenen Haselbach. Ausgerüstet mit kleinen Keschern, Plastikschüsselchen, Nudelsieben oder Salatseihern und den Becherlupengläsern gingen die Buben und Mädchen im Wasser auf die Pirsch.

Bald wimmelte es im bereitgestellten Becken von kleinen Fischlein aller Art, Libellenlarven, Bachflohkrebsen und Wasserflöhen. Jedes Tierlein wurde eingehend unter die Lupe genommen. Beim Vereinsheim wartete schon ein frisches Getränk auf die jungen Besucher. In der „Unterrichtsstunde“ erklärte Werner Rohrmaier dann Wissenswertes zu den heimischen Fischarten und deren Nahrung. Die Schulkinder zeigten großes Interesse an der Gewässerkunde und stellten viele Fragen. Das Thema vom Leben am und im Wasser wurde zwar schon ausgiebig in der Schule behandelt, so spannend jedoch wie an diesem Tag war das aber auf keinen Fall, so lautete die einhellige Meinung der Schüler.

(Text und Foto: ak)

Tolle Stimmung trotz kühler Temperaturen

Fischerfest zog wieder viele Besucher an – Angelsportverein proklamierte Fischerkönige

Schierling. (rb) Bernhard Steindl ist der neue Fischerkönig des Angelsportvereins Schierling. Zusammen mit Andreas Horra, der den Titel des Fischerprinzen erringen konnte, wird er im kommenden Jahr den Verein bei öffentlichen Auftritten repräsentieren. Die Proklamation fand im Rahmen des 39. Schierlinger Fischerfestes am Samstagabend statt. Entgegen der Wetterprognosen hatte man das Glück des Tüchtigen, denn es blieb überwiegend trocken. Rechtzeitig zum Festbeginn am Samstag um 18 Uhr verdrängte sogar die Sonne die Wolken.

Trotz des unsicheren Wetters strömten an beiden Tagen wieder viele Besucher zum Festgelände bei der Obermühle, was wieder einmal mehr die Beliebtheit des Schierlinger Fischerfestes widerspiegelt. Schon zu Festbeginn am Samstag füllte sich nicht nur das Festzelt, sondern auch der Biergarten vor dem Zelt. Tradition beim Fischerfest hat am ersten Festtag die Königsproklamation, dabei dankte ASV Vorsitzender Manfred Schweiger dem scheidenden König Matthias Hausler sowie dem Prinzen Alexander Steindl für die Wahrnehmung der repräsentativen Aufgaben im abgelaufenen Jahr und bat um die Rückgabe der Königsketten an den Verein.

Aus den Händen des zweiten Vorsitzenden Ernst Güntner bekamen dann die neuen Würdenträger, Bernhard Steindl und Andreas Horra, die Königs- und Prinzenkette umgehängt. Mit dem Wanderpokal für das meiste Fangewicht bei den Königshegefischen wurden Christian Rasp bei den Erwachsenen und Dennis Todoroff bei der Jugend ausgezeichnet.

Am Sonntag präsentierte sich das Wetter nicht gerade Sommerfestfreundlich. Doch trotz der für die Jahreszeit zu kühle Temperaturen und ab und an ein paar Regentropfentropfen kamen viele Gäste, um bei einer deftigen Brotzeit oder pikantem Steckerlfisch ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Während der Mittagsstunden herrschte ein wahrer „Run“ auf die schmackhaften Forellen und Makrelen. Rund 35 Mitglieder waren im Wechsel ständig im Einsatz um den Besuchern einen unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen.

Auch für die kleinen Gäste lohnte sich der Besuch, nicht nur, dass ihnen das Gelände viel Platz für unbeschwertes Toben ließ, sie konnten ihr Geschick mit der Angelrute am „Fischerlstand“ unter Beweis stellen und ihr Glück beim Losen testen, wobei jeweils schöne Sachpreise gewonnen werden konnten. Eine Attraktion, nicht nur für die kleinen Besucher, war ein 4 000 Liter Schauaquarium dass sich der Verein vom Oberpfälzer Fischereiverband ausgeliehen und mit den in der Laber heimischen Fischarten besetzt hatte. Da gab’s teilweise „richtige Brocken“ zu sehen.

Auch heuer wurde im Rahmen des Fischerfestes wieder ein öffentliches Hegefischen ausgerichtet. Mit 54 Teilnehmern aus dem weiteren Umkreis zeigte sich Vorsitzender Manfred Schweiger bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag zufrieden.

Den Sieg holte sich Ludwig Lehner aus Vilsbiburg mit einem Gesamtgewicht von 7 080 Gramm vor seinem Vereinskollegen Manfred Schwarzsteiner mit 6 510 Gramm. Auf den weiteren Plätzen folgten Daniel Rohrmaier aus Mallersdorf, Erwin Reiter aus Vilsbiburg und Anton Franz aus Landshut. Insgesamt wurden 33 Petrijünger fängig, den Pokal für die Meistbeteiligung holte sich, wie schon im letzten Jahr, der Angelsportverein Mallersdorf mit 16 Teilnehmern.

(Text & Foto: rb)

Neues Dach für den Kreisfischereiverein

Grund zur Freude hat der Kreisfischereiverein Mallersdorf. Schon seit längerem wurde mit dem Markt Mallersdorf-Pfaffenberg über eine Sanierung des Daches vom Vereinsheim verhandelt, da das alte noch aus Asbestzementwellpappen bestand. Jetzt ist es soweit, das Dach wurde von der Zimmerei Prosch erneuert und mit einer soliden optisch ansprechenden Trapezblechdeckung versehen.

2. Bürgermeister Dr. Johann Kirchinger begutachtete das neue Dach mit dem Vorsitzenden des Kreisfischereivereins, Thomas Grahammer. Beide zeigten sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Den Löwenanteil der Kosten in Höhe von etwa 13.000 Euro trägt der Markt, der Kreisfischereiverein hat sich mit einem Anteil von 2.000 Euro beteiligt.

Bild: 2. Bürgermeister Dr. Johann Kirchinger und Vorsitzender des Kreisfischereivereins, Thomas Grahammer, freuen sich über das neue Dach des Vereinsheims.

(Text und Foto: al)

Angler eröffnen die Saison

Wie jedes Jahr zu Beginn der Saison hat der Kreisfischereiverein Mallersdorf kürzlich das Anfischen durchgeführt. Dabei geht es vor allem um ein gemütliches Zusammensein. Dass dieser Termin für fast alle Aktiven des Vereins ein fest eingeplantes Ereignis ist, war an der großen Anzahl der erschienenen Anglerfreunde abzulesen, die sich am Vereinsweiher „Altes Bad“ in Pfaffenberg einfanden.

Vor allem die ebenfalls zahlreich erschienenen Jungfischer konnten die Freigabe des Weihers kaum erwarten. Nachdem Vorstand Thomas Grahammer alle Anwesenden willkommen hieß und eine erfolgreiche Angelsaison wünschte, ging es sofort an den Weiher, um den ersten Fisch des Jahres aus dem Wasser zu ziehen. Erfreut zeigte sich Jugendwart Stefan Schmaus, dass es dann mit Luis Glöbl ein Jungfischer war, der die erste Forelle mit einem Gewicht von 1.500 Gramm keschern konnte. Weiterhin wurden noch einige Brachsen, Karpfen und Schleien gefangen und man konnte wieder einen sonnigen und geselligen Nachmittag am Weiher verbringen.

Beim Anfischen waren auch zahlreiche Junge dabei

Jungfischer Luis Glöbl mit dem ersten Fang, einer Forelle. (Text & Foto: sz)

Sauber macht Lustig

Sie stehen nicht nur mit der Angel am Wasser und freuen sich über den Fisch, der angebissen hat, die Peteri-Jünger haben darüber hinaus ein ganz besonderes Augenmerk auf die Umwelt und Natur gerichtet. Aus diesem Grund war es am Samstag selbstverständlich, daß sich auch der Kreisfischereiverein Mallersdorf beteiligte an der Aktion „Sauber macht lustig“.  Vorsitzender Thomas Grahammer freute sich über die vielen fleißigen Helfer, unter ihnen auch eine stattliche Anzahl an Jungfischern. Sie alle packten mit an und schwärmten aus Richtung Laber, ausnahmsweise nicht mit der Angel sondern mit großen Müll-Säcken und gut ausgerüstet mit praktischem  Werkzeug. Das war auch nötig, denn es gab jede Menge aufzuräumen am Ufer und in den Laberwiesen. Verständnislos wurde immer wieder der Kopf geschüttelt angesichts der „Schätze“, die von ignoranten Mitbürgern in der Natur entsorgt  werden: angefangen von  Autoreifen, Plastikteilen und Schrott, ganz zu schweigen von jeder Menge Plastiktüten, Dosen und Flaschen. Die Säcke waren schließlich prall gefüllt mit den Hinterlassenschaften jener Zeitgenossen, die sich nur allzu gern darauf verlassen, irgendeiner werde den Unrat schon wegräumen.

Bild: Autoreifen, Blumentopf und Plastikteile, die Fischer machten „reiche Beute“. Eine Gruppe der fleißigen Petri-Jünger bei ihrem Einsatz für eine saubere Umwelt. (Text & Foto:ak)